Overview

Nach Woche 1 der AFLE-Saison 2026 zeigten sich im Passspiel der Liga einige herausragende Einzelleistungen. Da vier der acht Teams (Rhein Fire, Paris Lights, Alpine Rams und Firenze Red Lions) in Woche 1 eine Bye-Week hatten, basiert dieses Ranking auf den beiden Eröffnungsspielen: Berlin Thunder zu Gast bei den Vienna Vikings und Panthers Wrocław bei den London Warriors. Die Analysten James Poovey und Edward Cole bewerten die Leistungen der Passempfänger.


Passempfänger-Powerranking (Woche 1)

1. Michael Harley Jr. (Panthers Wrocław)

  • Statistiken: 7 Receptions, 186 Yards, 4 Touchdowns (Schnitt: 26.6 YPC, Lg: 78 Yards)
  • Analyse: Ein absolut historisches Debüt für die Panthers. Harley Jr. war der alleinige Empfänger aller vier Passing-Touchdowns von Quarterback [Jameson Wang](/Players/wang_jameson.md (46, 10, 18 und 78 Yards). Seine Fähigkeit, nach dem Catch tiefe Wege zu laufen und Verteidiger alt aussehen zu lassen (YAC), war der Schlüssel zum souveränen 41-21 Auswärtssieg der Panthers in London.

2. Jon Cole (Berlin Thunder)

  • Statistiken: 8 Receptions, 134 Yards, 1 Touchdown (Schnitt: 16.8 YPC, Lg: 41 Yards)
  • Analyse: Obwohl Berlin bei der 7-49 Klatsche in Wien offensiv völlig unterging, zeigte [Jon Cole](/Players/cole_jon.md seine Extraklasse. Er war der einzige verlässliche Anspielpunkt für Jakeb Sullivan und erzielte mit einem spektakulären 41-Yard-Touchdown im vierten Viertel den einzigen Score der Berliner. Gegen die starke Secondary der Vikings über 130 Yards zu erzielen, unterstreicht seine Ausnahmestellung.

3. Bais Kouanda (Berlin Thunder)

  • Statistiken: 9 Receptions, 113 Yards, 0 Touchdowns (Schnitt: 12.6 YPC, Lg: 43 Yards)
  • Analyse: Kouanda führte die Liga in Woche 1 mit 9 gefangenen Pässen an. Zusammen mit Jon Cole trug er das gesamte Passspiel der Thunder. Seine Agilität auf kurzen und mittellangen Routen gab Berlin zumindest phasenweise die Chance, First Downs zu erzielen.

4. Kevin Laryea (London Warriors)

  • Statistiken: 6 Receptions, 95 Yards, 0 Touchdowns (Schnitt: 15.8 YPC, Lg: 36 Yards)
  • Analyse: Laryea war in London der gefährlichste Passempfänger der Warriors. Mit konstant starken Catches bei Third Downs sorgte er dafür, dass die Drives der Engländer gegen eine physische Wrocław-Defense am Leben blieben. Er schrammte nur knapp an der 100-Yard-Marke vorbei.

5. Noah Touré (Vienna Vikings)

  • Statistiken: 2 Receptions, 89 Yards, 1 Touchdown (Schnitt: 44.5 YPC, Lg: 58 Yards)
  • Analyse: [Noah Touré](/Players/index.md brauchte nur zwei Catches, um das Spiel nachhaltig zu prägen. Seine Schnelligkeit wurde im vierten Viertel deutlich, als er einen 58-Yard-Touchdown-Pass von Backup-QB Nico Hrouda fing. Ein extrem effizienter Big-Play-Receiver.

6. Eden Thiede-Palmer (London Warriors)

  • Statistiken: 6 Receptions, 57 Yards, 2 Touchdowns (Schnitt: 9.5 YPC, Lg: 14 Yards)
  • Analyse: Während Laryea für den Raumgewinn zuständig war, war Thiede-Palmer der wichtigste Anspielpunkt in der Redzone. Mit zwei gefangenen Touchdowns von Quarterback [Karé Lyles](/Players/lyles_kare.md bewies er exzellentes Timing und sichere Hände in engen Räumen.

7. Yannick Mayr (Vienna Vikings)

  • Statistiken: 3 Receptions, 56 Yards, 0 Touchdowns (Schnitt: 18.7 YPC, Lg: 33 Yards)
  • Analyse: Mayr zeigte ein solides Spiel als wichtigste Anspielstation im Passspiel von Ben Holmes. Er sorgte für wichtige Raumgewinne im ersten und zweiten Viertel, bevor Wien das Spiel über den Boden kontrollierte.